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mobifair zertifiziert RVK und RBR

Das in Deutschland erste Sozialzertifikat wurde jetzt von mobifair überreicht. In Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie von Arbeitnehmervertretern erhielt die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) und ihr Tochterunternehmen Regio-Bus-Rheinland GmbH (RBR) aus den Händen von mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener im Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach die Zertifizierungsurkunden. Beide Unternehmen dürfen nun für die Gültigkeitsdauer des Zertifikats (drei Jahre) mit dem Prüfsiegel von mobifair auf ihren Bussen zeigen, dass sie über hervorragende Lohn- und Sozialstandards verfügen.

Die neuen Zertifizierungssiegel, die ab nun an den Bussen der RVK und der RBR auf das Sozialzertifikat von mobifair aufmerksam machen, werden hier bei strömendem Regen präsentiert (von links): Landrat Rolf Menzel, mobifair-Geschäftsführer Helmut Diener, Landtagsabgeordneter Holger Müller, Staatssekretär Dr. Walter Döllinger und RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach.

Die RVK – Regionalverkehr Köln GmbH und ihr Tochterunternehmen RBR – Regio-Bus-Rheinland GmbH seien nicht nur in der Auftragserfüllung, sondern auch im Umgang mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein äußerst zuverlässiger Betrieb erklärte Helmut Diener, Geschäftsführer von mobifair. Diener nannte anlässlich der Überreichung der Zertifizierungsurkunde an RVK-Geschäftsführer Eugen Puderbach in Schloss Bensberg die bei der Prüfung der Unternehmen angetroffene Situation „herausragend und beispielhaft“.

RVK und RBR sind die ersten Unternehmen, die nach umfangreichen Untersuchungen und Prüfungen gemäß des mobifair-Zertifizierungsverfahrens das mobifair-Sozialzertifikat erhalten.

Helmut Diener forderte die Unternehmen in der Mobilitätsbranche auf, den Menschen – sei es als Kunden oder als Beschäftigte – mit Anstand zu begegnen. Insbesondere appellierte er an die Vergabestellen, die als Besteller von Nahverkehrsleistungen die Hauptschuld tragen, wenn sie Aufträge billigst an dubiose Unternehmen vergeben, ohne soziale Nachweise einzufordern.

mobifair hat dieses Sozialzertifikat entwickelt, damit die zertifizierten Unternehmen nach außen für den Kunden und nach innen für die Beschäftigten die Qualität der Arbeitsbedingungen sichtbar machen können. Für die Entscheider in den Vergabestellen soll das Zertifikat ein Nachweis sein, dass zertifizierte Unternehmen besonders darauf achten, dass Qualität und Sicherheit nicht durch unsoziale Arbeitsbedingungen gefährdet werden.

Der Zweite Vorsitzende von mobifair, Jörg Krüger, zeigte den rasanten Aufwärtstrend bei der Mitgliederentwicklung seines Vereins auf. Er unterstrich außerdem die Bedeutung, guter Kontakte von mobifair zur Politik. Durch die Mitgliedschaft vieler hochrangiger Politiker und Unternehmerpersönlichkeiten bei mobifair sei es möglich, diese für die Anliegen des Vereins zu sensibilisieren und somit auf Entscheidungen positiv Einfluss zu nehmen.

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